Stressige Phase oder Burnout?
„𝐈𝐬𝐭 𝐝𝐚𝐬 𝐧𝐮𝐫 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐬𝐭𝐫𝐞𝐬𝐬𝐢𝐠𝐞 𝐏𝐡𝐚𝐬𝐞 – 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐡𝐚𝐛𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐬𝐜𝐡𝐨𝐧 𝐁𝐮𝐫𝐧𝐨𝐮𝐭?“
Stress haben wir alle oder?
Aber wieviel Stress ist noch „normal“ – und ab wann wird es problematisch?
Stress gehört zum Leben dazu. Belastende Phasen wird es immer wieder geben.
Eine Prüfung. Ein großes Projekt. Eine private Krise.
✅ Typisch für eine stressige Phase ist: Du kannst klar benennen, warum es gerade viel ist.
Und vor allem: die Belastung ist zeitlich begrenzt.
Es gibt eine Perspektive: Ist das Projekt abgeschlossen oder die Krise bewältigt, lässt der Stress nach.
Natürlich hinterlässt auch eine intensive Zeit Spuren: Müdigkeit, Gereiztheit, schlaflose Nächte.
Aber wenn die Anspannung endet, erholt sich dein System.
Am Wochenende. Im Urlaub. Nach ruhigeren Tagen. Energie und Zuversicht kehren zurück.
🚨 Beim Burnout ist das anders.
Die Belastung ist der Dauerzustand. Oft seit Monaten oder Jahren.
Selbst wenn es objektiv ruhiger wird, gelingt Regeneration kaum noch. Der Körper findet nicht mehr zuverlässig zurück in die Erholung.
Und mit der Zeit geht oft noch etwas verloren: die Perspektive.
💡Der entscheidende Unterschied liegt also nicht im Ausmaß der Belastung, sondern in der Regenerationsfähigkeit.
Ich selbst habe meine dauerhafte Erschöpfung lange abgestritten.
„Es ist nur dieses wichtige Projekt. Die Kampagne. Gerade nur eine Phase!“
Stimmte ja auch irgendwie.
Aber wenn auf jede „Phase“ die nächste folgt werden „Phasen“ zur Gewohnheit und dann sind wir doch wieder beim Nervensystem, das nicht mehr aus dem Alarmmodus herausfindet.
Also sei mal ganz ehrlich zu dir:
Ist es wirklich noch eine Phase? Oder längst dein Normalzustand geworden?
